21.8.06

Am Meer wohnen...

...hat auch seine Schattenseiten.

So ist das. Erst geht man nicht schwimmen, weil das Wasser zu kalt oder gar gefroren ist und dann sieht es auf einmal aus, als hätte eine ganze Popeye-Grossfamilie reingekotzt. Dabei ist es nur die gemeine Blaualge, die sich hier alljährlich breit macht, wenn der Nährstoffgehalt im Wasser mal wieder zu hoch ist.

Hhhmmm, lecker.















Man fragt sich allerdings zwei Sachen.

Zum einen:
Warum heißt diese unappetitliche Laune der Natur eigentlich Blaualge, denn:
a) sie ist nun wirklich nicht blau und
b) sie ist keine Alge (sondern eine miese kleine Bakterie).

Zum anderen:
Wenn die baltische See irgendwann mal so hinüber ist, das die "Grünbakterie" hier zum Dauerbewohner wird, ist dann das zugefrorene Meer im Winter grün? So ungefähr? Macht Ski laufen dann noch Spass. Oder will man dann in die kurze Hose springen und ein wenig bolzen?
















Wir wissen es nicht. Und so zitiere ich:
So sehen wir betroffen, der Vorhang zu und alle Fragen offen!

Mal nebenbei: Liest das hier eigentlich noch irgendwer?

2 Comments:

forgetaboutit said...

Zum "Nebenbei": Ja!

Im Internet-Café in Siena hab ich einen blick auf "Euer" Meer geworfen und muss feststellen, dass es nicht wirklich erschreckender aussieht, als das, was man hier unter der Bezeichnung Meer vorfindet, d.h. wenn man es ueberhaupt hinter dem Aufmarsch der Sonnenschirmbatallionen ausmachen kann...

2:07 PM  
Der Klappermax said...

Klar wirds gelesen, ist immer nur die Frage wann...Die Grünbakterie sieht aus, als schmecke sie nach Pfefferminz. Waldmeister und Pistatie scheiden aus...aber probieren möcht ich nicht!

4:41 PM  

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